Paul Dinkelacker

deutscher Industrieller; u. a. AR-Vors. der Schwäbischen Textilwerke AG in Ebersbach/Fils, der Maschinenfabrik Ravensburg und der Paul-Hartmann AG Heidenheim; hatte bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung der württembergischen Wirtschaft, insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg

* 22. Januar 1873 Böblingen

† 9. März 1958 Ammerland am Starnberger See

Wirken

Paul Dinkelacker wurde am 22. Jan. 1873 in Böblingen geboren. Er entstammte einer alten schwäbischen Brauerfamilie. Nach dem Besuch eines Realgymnasiums bildete er sich an der Akademie Weihenstephan aus und war danach einige Zeit Teilhaber der Brauerei Dinckelacker in Stuttgart. Später wandte er sich anderweitiger industrieller Tätigkeit zu.

D. war mehr als 25 Jahre Vorsitzender des Aufsichtsrats der Textilfabrik J.F. Adolff AG in Backnang. In gleicher Eigenschaft beeinflusste er massgebend die Schwäbischen Textilwerke AG in Ebersbach/Fils, die Kammgarnspinnerei Kaiserslautern AG., die Maschinenfabrik Ravensburg, die A. Stotz AG in Kornwestheim, die Paul-Hartmann AG, Verbandstoff-Fabrik in Heidenheim, die Eisen- und Drahtwerk Erlau AG, die J.C. Eckardt AG Stuttgart-Bad Cannstatt, die Mechanische Trikotweberei Mattes u. Lutz AG, sowie die Wattefabrik Oberachern.

D., der über ein ungewöhnliches kaufmännisches und fachliches Können verfügte, hat bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung der württembergischen Wirtschaft genommen. Besonders nach dem zweiten Weltkrieg machte er sich um ihren Wiederaufbau verdient.

Eine hervorragende Rolle spielte D. auch im ...